Tel: +43 (0)3158 2212 - 0 | Fax: +43 (0)3158 2212 - 3 | E-Mail: gemeindeamt@st-anna.at

Topographie

Stellen Sie sich vor...

 ...Sie befinden sich auf einem Atoll. Vor Ihnen geht im Osten die Sonne über einer einsamen Insel auf. Hinter Ihnen brodelt ein Vulkan...

Um diesen Südseetraum tatsächlich zu erleben sind Sie leider um einige Jahrmillionen zu spät dran. Feuer und Wasser haben in den letzten 15 Millionen Jahren ihre Spuren hinterlassen und so die Landschaft in dieser Gegend geformt. Die Vulkane sind längst erloschen; Basaltfelsen, Säuerlinge und heiße Quellen sind aber noch immer vorhanden und erinnern so an die Geschehnisse der Vergangenheit.
 Auch die Meere aus der Zeit von Torton, Pannon und Sarmat haben sich schon vor langer Zeit zurückgezogen. Übrig geblieben sind noch Muschelkalksteine, Sand- und Tonablagerungen (Opok), welche noch heute das Relief des Gebietes prägen.

Topografische Details:

Das Gelände ist hügelig, in manchen Bereichen auch steil. Die Täler verlaufen nach Süden und Südosten.
Lage der Gemeinde:
 46°48' bis 46°52' nördliche Breite
 15°57' bis 16°00' östliche Länge

Höchster Punkt:
 609 m Hochstraden

Tiefster Punkt:
 252m an der burgenländischen Grenze nahe Kalch

Erhebungen:
 Stradnerkogel (vulkanischer Ursprung)
 St. Anna am Aigen (ehemaliges Kalkriff)
 Rotterberg (zu Slowenien, Schiefer)

Täler:
 Pleschbachtal
 Limbachtal (Lendva)
 Granitzbachtal (Kutschenitza - Grenzbach zu Slowenien)
 Steintal (Fruttner Bach)

Besonderheiten:

-Säuerlinge
 (Klappinger Sulz, Brodelsulz, Kaltenbrunn)
-Waltrafelsen
Der Name Waltra stammt von "waldenreich" ab. Oberhalb des Ortes, am Rande des Hochplateaus des Stradnerkogels, ragt eine steile Basaltwand empor. Am Fuße der Wand liegen große und mehrere kleinere Gesteinsbrocken verstreut - dort, wo sich einst zur Zeit Ötzis eine Siedlung befunden hatte.
-Basaltfelsen
-Muschelkalk
 (St. Anna, Sichauf - früher Kalkabbau / Kalkbrenner, Klapping, Scheming)
-Mineralwasserquellen
Auf dem Gemeindegebiet treten drei Mineralwasserquellen zutage. Die Bekannteste davon heißt "Brodelsulz". Diese Quelle hat einen so hohen Kohlendioxidausstoß, dass das Wasser zu kochen scheint. Im Jahre 1904 fand dort ein Gendarmeriebeamter den Tod, weil er sich bei der Suche nach seiner verlorenen Uhr zu lange über die Quelle gebeugt hatte und in der Folge an Sauerstoffmangels erstickte.


Klima: 

Die Witterung unterliegt sowohl pannonischem als auch mediterranem Einfluss.
Durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge:
830 mm
Durchschnittliche Sonnenscheindauer:
1960 Stunden